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SCHACHFIGUR | Nein danke

Die hierarchischen Organisationen werden flacher, Rückkehrtickets nicht mehr eingelöst und kurzfristiges Shareholder-value-Denken lässt kein Disponieren in Generationen mehr zu. Viele Nachwuchsmanager stellen daher - und nicht ganz unberechtigt - ihre „fremdbestimmte" Karriere in Frage. Sie sind nun ihrerseits nicht mehr bereit, einseitige Loyalität zu zeigen, sondern suchen permanente persönliche Weiterbildung, holen sich Zusatzqualifikationen und üben ihrerseits Druck auf Unternehmen aus, schneller ihren „return on investment" zu erhalten. Dieses kurzfristige Denken von Unternehmen und Mitarbeitern wird in den nächsten Jahren viele Personalentscheidungen wesentlich beeinflussen.

Schon heute bemerken Personalabteilungen, dass viele ihrer Aufgaben - wie Personalentwicklung und Karriereplanung - neu zu definieren und in Zukunft viel flexibler zu handhaben sein werden. Ein neues Selbstverständnis der Zusammenarbeit zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer scheint notwendig. Dynamischer, fordernder, unternehmerischer!